Systemisch-integraler Beratungsansatz

Unsere Arbeitsweise hat sich vor dem Hintergrund eines systemischen-integralen Ansatzes entwickelt, der der zunehmenden Komplexität, Globalisierung und Veränderungsgeschwindigkeit in Wirtschaft, Technologie, Arbeit und persönlichen Lebensbedingungen gerecht zu werden vermag.

Eine systemisch-integrale Arbeitsweise schließt andere Beratungsansätze wie z.B. einen strategischen, kundenzentrierten, komplementären oder holistischen Ansatz ebenso ein, wie ein lösungsorientiertes, ressourcenorientiertes, salutogenes, interdisziplinäres oder integratives Vorgehen.

Damit stellt eine systemisch-integrale Beratung zur Zeit das umfassendste Know-how und Instrumentarium zur Verfügung, aus dem heraus jeweils die geeignetsten Methoden für eine ganzheitliche, gesunde Organisationsentwicklung gewählt werden können um Veränderungsprozesse nachhaltig erfolgreich zu gestalten.

Vorteile eines systemisch-integralen Beratungsansatzes
Ein systemisch-integrales Vorgehen in der Unternehmensentwicklung bietet im wesentlichen folgende Vorteile:

  • Orientierung in komplexen Situationen, Komplexität managen statt reduzieren
  • einschließend statt ausschließend, integriert alle möglichen Perspektiven der Betrachtung
  • "sowohl als auch" statt "entweder oder", ermöglicht zeit- und ranggleich mehrere Ansätze und Vorgehensweisen
  • pragmatisch und umfassend, fokussiert das Wesentliche ohne das Ganze aus dem Blick zu verlieren
  • überwindet Gegensätze, z.B. Auflösung von Konflikten zwischen Zielen und Bedürfnissen von Unternehmen und MitarbeiterInnen
  • erschließt  die Verbindung zwischen Menschlichkeit und Effizienz
  • liefert Transparenz hinsichtlich der Wechselwirkungen und Abhängigkeiten einzelner Interventionen und Prozesse bezogen auf einzelne  MitarbeiterInnen, Teams und der Organisation als Ganzem
  • effektive Nutzung und Integration der "harten" und "weichen" Faktoren im Unternehmen


Kerndimensionen unseres systemisch-integralen Beratungsansatzes
In Anlehnung an das Integrale Modell haben wir für eine gesunde Organisationsentwicklung vier Kerndimensionen einer systemisch-integralen Betrachtung entwickelt:

1. Perspektiven
Für alle Systeme, Strukturen und Prozesse im Unternehmen lassen sich vier Grundperspektiven definieren, die in der integralen Betrachtung integriert und auf ihre jeweiligen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen hin untersucht und optimiert werden.

Hierbei unterscheiden wir die kollektive Sicht auf die Organisation als Ganzes und die individuelle Sicht auf die einzelnen MitarbeiterInnen. Sowohl die kollektive als auch die individuelle Perspektive werden in ihrer innerlichen und ihrer äußerlichen Ausprägung betrachtet. Die Innenseite erfasst die weichen Faktoren von Unternehmen und MitarbeiterInnen, das Subjektive, das Erlebte wie z.B. Werte, Haltung, Sinn, Kultur. Die Außenseite zeigt das objektiv Betrachtbare, das Messbare auf und drückt sich zum Beispiel im Unternehmensergebnis, der Infrastruktur oder dem Mitarbeiterverhalten aus.

Die systemisch-integrale Betrachtung schließt darüber hinaus die Gesamtbetrachtung aus der "Vogelperspektive" (Metaposition und a-perspektivische Betrachtung) ein. Wechselseitige Bedingungen und Einflussfaktoren werden so transparent, die Komplexität des Gesamtkontextes sichtbar.

2. Entwicklungen
Erfasst werden die unterschiedlichen Entwicklungsstufen, -linien, und -prozesse um die notwendigen Entwicklungsschritte zu definieren und einzuleiten sowie progressive und regressive Tendenzen zu erkennen.  Solche Entwicklungsprofile können sich z.B. auf das Wertesystem von Organisation und den Mitarbeitenden beziehen (Spiral Dynamics) oder auf die Kompetenzen und Fähigkeiten der Einzelnen.

3. Typen
Hierbei werden insbesondere die Unternehmenskultur und die einzigartige Persönlichkeit der Menschen im Unternehmen berücksichtigt.

Zur Erfassung typologischer Ausprägungen des Menschen integriert der integrale Ansatz unterschiedlichste Managementwerkzeuge. Z.B. MBTI (Myers-Briggs-Typenindikator, - differenzierte Bestimmung von Typmerkmalen hinsichtlich Extraversion/Introversion, Wahrnehmungs- und Entscheidungsfunktionen und der Selbstorganisation; Reiss-Profil - Bestimmung der Ausprägung von sechzehn wichtigen Lebensmotiven nach Prof. Stephen Reiss.

4. Dynamik
Die Betrachtung der Dynamik trägt den natürlichen und gestaltbaren Zyklen und Phasen von Prozessen und Veränderungen Rechnung. Im Fokus stehen hier z.B. Produktzyklen, zyklische Marktschwankungen, Veränderungs- und Entwicklungsphasen. Auf die Dynamik zielende Interventionen können der Erhaltung eines Systems oder aber seiner Entwicklung dienen.

 
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